Lechner bleibt bei St. Pauli 

Lechner bleibt bei St. Pauli

Außenverteidiger Florian Lechner wird auch in der kommenden Erstliga-Saison das Trikot des FC St. Pauli tragen.

Lechner spielt bereits seit der Saison 2004/2005 für die Kiezkicker und zählt somit zu den dienstältesten aktiven Spielern im Kader von Holger Stanislawski. Der 29-Jährige absolvierte bisher 83 Regionalliga- (3. Liga) und 24 Zweitliga-Einsätze für den FC St. Pauli.

Lechner als Stabilisator im Team

"Florian Lechner hat nach seiner langwierigen Verletzung im Jahr 2007 in der vergangenen Saison mit seinen 14 Einsätzen wieder Anschluss gefunden. Die Herausforderung 1. Bundesliga wird bei ihm weitere Kräfte frei setzen", meint Pauli- Sportchef Helmut Schulte zur Vertragsverlängerung: Ich freue mich, dass wir mit ihm, als wichtigem Stabilisator in unserem Team, Einigung über einen Ein-Jahres-Vertrag erzielen konnten."

Auch Cheftrainer Holger Stanislawski findet lobende Worte für Lechner: "Spieler wie Florian sind enorm wichtig für das Mannschaftsgefüge. Zudem hat er in der letzten Saison seine wenigen Chancen genutzt und auch sportlich gezeigt, wie wertvoll er für diese Truppe sein kann. Mit seiner kämpferischen Einstellung auf dem Platz passt er ideal zum FC St. Pauli."

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Das Ziel ist der Klassenerhalt

Lechner selbst freut sich "auf ein weiteres Jahr FC St. Pauli. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Saison und dass wir unser Ziel Klassenerhalt erreichen - und wieder viele tolle Spiele zeigen werden."

Auch Vereinspräsident Stefan Orth ist zufrieden: "Ich freue mich, dass Florian Lechner ein weiteres Jahr bei uns bleibt. Seine Zuverlässigkeit, seine Leidenschaft und seine Einstellung auf und außerhalb des Platzes sind uns sehr wichtig. Er ist ein positiver Mensch und trägt St. Pauli im Herzen."

Schweinsteiger geht in die Offensive

Bastian Schweinsteiger hat vor dem Gruppen-"Endspiel" der DFB-Elf bei der Fußball-WM in Südafrika am Mittwoch um den Einzug ins Achtelfinale gegen Ghana eine offensive Ausrichtung gefordert.

"Wenn wir Ghana unser Spiel aufdrängen können, dann wird es für Sie schwierig, uns zu schlagen", sagte Schweinsteiger dfb.de.

Der Mittelfeldspieler sprach sich dafür aus, den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen: "Klar ist auch, dass wir Ghana nicht spielen lassen dürfen. Wir müssen weit vorne verteidigen, früh Druck auf den Gegner ausüben und ihn an einem vernünftigen Spielaufbau hindern."

Erst die WM, dann der Rest

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Durch die 0:1-Niederlage gegen Serbien im zweiten Gruppenspiel sei man unter Druck geraten. Man habe nur ein "Endspiel", die Stimmung habe sich geändert. Es gebe eine "gewisse Anspannung in der Mannschaft", sagte Schweinsteiger: "Das ist aber auch gut so. Genau so gut ist, dass wir nicht verkrampfen."

Keinen neuen Stand gibt es bei seiner Zukunftsplanung. Auch er höre vom angeblichen Interesse anderer Clubs wie Real Madrid, wolle aber dazu zurzeit nichts sagen.

"Mein Kopf und meine Gedanken sind ganz auf das Spiel gegen Ghana gerichtet. Diese ganzen Spekulationen spielen für mich keine Rolle", sagte "Schweini", der in der abgelaufenen Saison mit den Bayern das Double gewann.

Gespräch mit Boateng

Vor dem Duell der Brüder zwischen Ghanas Kevin Boateng und Jerome Boateng aus der deutschen Mannschaft hat "Schweini" als erfahrener Akteur das Gespräch mit Jerome gesucht.

"Ich habe mich kurz mit ihm unterhalten. Es ist ja klar, dass die Situation für ihn außergewöhnlich ist", sagte Schweinsteiger und fügte an: "Aber ich glaube nicht, dass es auf seine Art zu spielen, Einfluss nehmen würde, wenn er auf dem Platz stehen sollte."

Dass die Stimmung nach dem 0:1 gegen Serbien bei Fans und Medien gekippt ist, hat den 76-maligen Nationalspieler nicht gewundert. Die überschwänglichen Lobeshymnen gegen Australien seien falsch gewesen, weil die Mannschaft auch in dem Spiel schon Fehler gemacht habe: "Es war nicht ideal, wie wir defensiv gespielt haben. Insbesondere gegen zehn Australier."